1. Das Neueste von heute ist morgen schon von gestern!


Auf dieser Seite werden wir Sie regelmäßig über die neuesten Vorschriften, 
Gesetze und Entwicklungen rund um die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz informieren!

Diesmal speziell für zahntechnische Betriebe aus aktuellem Anlass:

Anlieferung und Bearbeitung von zahntechnischen Werkstücken

Zum Infektionsschutz bei
Tätigkeiten mit zahntechnischen Werkstücken sind prinzipiell die
Basishygienemaßnahmen der DGUV Information 203-021 "Zahntechnische
Laboratorien - Schutz vor Infektionsgefahren“ konsequent anzuwenden.
Hierzu zählt auch die Händedesinfektion. Eingesetzte Desinfektionsmittel
sollten mindestens die nachgewiesene Wirksamkeit “begrenzt viruzid“ haben.

Tragen Sie bereits beim
Auspacken von Lieferungen flüssigkeitsdichte Schutzhandschuhe, die auch
beständig gegenüber dem eingesetzten Desinfektionsmittel sind.
Verpackungen sollten nach dem Entpacken soweit möglich desinfiziert (wenn
dafür geeignet) oder entsorgt werden. Desinfizieren Sie die
zahntechnischen Werkstücke gemäß Reinigungsplan.

Führen Sie nach dem Auspacken
solcher Werkstücke auch eine wirksame Flächendesinfektion der
Arbeitsflächen und ggfs. Werkzeuge durch.

Weisen Sie im Rahmen der
Unterweisung auf Früherkennung/Symptomatik des Virus und entsprechendes
Verhalten sowie auf die Schutzmaßnahmen hin.

Vereinbaren Sie bei
Kurierfahrten mit den Zahnarztpraxen eine kontaktfreie Übergabe.

·
Sofern auch im Ergebnis der
betrieblichen Gefährdungsbeurteilung am Desinfektionsplatz nicht mit einer
Aerosolbildung zu rechnen ist, ist aus Sicht der BG ETEM das Tragen von
Atemschutz nicht notwendig

·
Die Gefährdung die durch Bearbeitung von
getragenem Zahnersatz eines Patienten, der an SARS-CoV-2 erkrankt ist, würde
daher am Desinfektionsplatz die gleichen Maßnahmen erfordern, wie eine
Patientenerkrankung durch z. B. TBC.

Insofern sind die in der DGUV Information 203-021 "Zahntechnische
Laboratorien - Schutz vor Infektionsgefahren“ beschriebenen Maßnahmen auch
gegenüber SARS-CoV-2 ausreichend."

 

Weniger Arbeits- und Wegeunfälle im ersten Halbjahr 2019

30.10.2019

Die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist im ersten Halbjahr 2019 um rund 2 Prozent auf 432.684 gesunken. Das geht aus vorläufigen Zahlen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hervor, die ihr Verband, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) heute veröffentlicht hat. Auch bei den Wegeunfällen gab es einen Rückgang: 91.558 Unfälle ereigneten sich auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause zurück, 5.045 weniger als in den ersten sechs Monaten 2018. Zu berücksichtigen ist bei diesen Zahlen, dass es im ersten Halbjahr 2019 einen Arbeitstag weniger gab als 2018.

8.586 Versicherte erhielten erstmals eine Rente aufgrund eines Arbeits- oder Wegeunfalls (Vorjahr: 8.735). Eine Rentenzahlung ist ein Hinweis darauf, dass ein Arbeits- oder Wegeunfall schwere Folgen hatte.

Die Zahl der tödlichen Unfälle ist im ersten Halbjahr 2019 gestiegen. 131 Menschen starben auf dem Weg zur Arbeit oder wieder nach Hause, eine Person mehr als im ersten Halbjahr 2018. 251 Menschen starben durch einen Unfall bei einer versicherten Tätigkeit, das sind 45 mehr als im Vorjahr.

Quelle:DGUV.de

  

Das neue Mutterschutzgesetz 2018 / 2019

Das neue Mutterschutzgesetz sollte eigentlich schon am ersten Januar 2017 in Kraft treten, aber es wurden noch kleine Veränderungen vorgenommen und somit wurde der Termin auf den 1. Januar 2018 verschoben. Das alte Mutterschutzgesetz besteht seit dem jahr 1952!

Die wesentlichen Neuerungen des „Gesetzes zur Neuregelung des Mutterschutzrechtes“ sind zum 1. Januar 2018 in Kraft treten.  Zum Beispiel soll es weniger Beschäftigungsverbote geben. Der Arbeitgeber muss nun, bevor ein betriebliches Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird, Maßnahmen ergreifen, um die Weiterbeschäftigung zu ermöglichen. Neben Vorkehrungen zur Umgestaltung der Arbeitsplätze muss auch geprüft werden, ob ein Arbeitsplatzwechsel in Frage kommt und alle Arbeitsbereiche für die werdende Mutter sicher sind.

Im Internet kann man sich das neue Mutterschutzgesetz  anschauen und nachlesen. Ab 3 weiblichen Mitarbeiterinnen sollte das Mutterschutzgesetz ausliegen, oder auf "PC" gespeichert sein.

Ab 2019 muss jeder Betrieb eine aktuelle Gefährdungsbeurteilung vorlegen können, indem die Auflagen des Mutterschutzes bewertet und umgesetzt sind.

  

Haben Sie schon einen Brandschutzhelfer?

Brandschutz ist ein wichtiges Thema!
Deshalb schützen Sie Ihre Mitarbeiter, Sie sich, und natürlich auch Ihren Betrieb, durch einen Brandschutzhelfer.

Machen Sie Ihren Betrieb jetzt feuerfest!


Sie können eine Person zum Brandschutzhelfer bestellen, die mit den jeweiligen betrieblichen Gegebenheiten vertraut gemacht wurde, weiß wie die Feuerlöscher zu bedienen sind und sein Wissen an die Mitarbeiter weiter gibt.

So kann der Brandschutzhelfer Sie in der Brandverhütung und im Ernstfall tatkräftig unterstützen. (Lesen Sie auch ASR2.2 +6.1)

Ein Brandschutzhelfer ist eine vom Arbeitgeber schriftlich beauftragte und speziell ausgebildete Person (Unterweisung durch den Arbeitgeber, Sachkundige Person, Feuerwehr oder auch durch die „BG.“)die in den Unternehmen den betrieblichen Brandschutz wahrnimmt. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt dabei beim vorbeugenden Brandschutz.

Der Brandschutzhelfer hat keine Verantwortung für die Folgen von Brandunfällen!